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Schlaflos mit Herzerkrankung: Welche Hilfe ohne Tabletten wirkt

Für Herzpatienten mit Schlafstörung gelten zwei Verhaltensansätze als vielversprechend: die kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit (KVT-I), auch in der Gruppe oder online, und die kurze Verhaltenstherapie BBTI. In der Herzreha gehören sie bisher selten zum Standard. Fragen Sie deshalb gezielt danach.

Wenn Sie eine Herzerkrankung haben und schlecht schlafen, gibt es Hilfe ohne Tabletten. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 nennt zwei Ansätze, die am Verhalten ansetzen. Am beständigsten wirksam war die kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit, kurz KVT-I. Das galt besonders für Gruppen- und Online-Formate. Daneben zeigte die kurze Verhaltenstherapie BBTI vielversprechende Rückgänge der Schlaflosigkeit. In der Herzreha gehört beides bisher selten zum Programm. Sie bekommen es dort also nicht automatisch, können aber danach fragen.

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Kernaussagen — auch ohne Abo

  • Die kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit (KVT-I) war in der Übersicht der beständigste Ansatz, besonders in der Gruppe und online.
  • Die kurze Verhaltenstherapie BBTI gilt als flexibel und zeigte vielversprechende Rückgänge der Schlaflosigkeit.
  • Schlechter Schlaf geht bei Herzpatienten mit höherer Sterblichkeit einher, kommt in Leitlinien und Herzreha aber kaum vor.
  • In der Reha aktiv nach KVT-I oder BBTI fragen; Schlafmittel nur nach ärztlicher Rücksprache ändern.
  • Scoping Review mit 23 Arbeiten: sehr unterschiedliche Protokolle und Patientengruppen, keine Effektgrößen.

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Belege (1)

Open-Access-Publikationen mit offener Lizenz, direkt verlinkt.

Could behaviour change interventions be incorporated into cardiac rehabilitation programmes for insomnia and poor sleep quality management? A scoping review

●●●○○ Sleep & breathing = Schlaf & Atmung·2026· 0 Zitationen· cc by Original ↗
Abstract

<h4>Background</h4>Cardiovascular disease (CVD) is caused by modifiable and non-modifiable risk factors and is consistently recognised as a leading cause of morbidity and mortality. Poor sleep caused by sleep disorders such as insomnia are linked to increased mortality in patients with CVD, yet it is routinely overlooked as a cause to treat. Furthermore, despite the impact of sleep disorders, management strategies are notably underrepresented in cardiac care guidelines and cardiac rehabilitation.<h4>Aim of review</h4>This scoping review aimed to assemble recent published literature to explore how behaviour change interventions could be utilised as a method to integrate sleep management strategies into state-of-the-art cardiac rehabilitation for patients with cardiovascular disease.<h4>Methods</h4>Four medical databases (Cochrane Library, MEDLINE, PsycINFO and CINAHL+) were searched using a PICO framework, publishing a total of 782 results. Of the 782 records identified, 23 were included to inform this review, including an additional article found from bibliography searching. A variety of study designs were identified, including randomised controlled trials, pilot trials, secondary data analysis and systematic reviews.<h4>Results</h4>Cognitive behavioural therapy emerged as the most consistently effective intervention, particularly in group and web-based formats. Brief behavioural treatment for insomnia was also identified as an emerging flexible and easily adaptable approach,

Quellen aus Europe PMC, ausschließlich CC0, CC BY oder CC BY-SA. Der redaktionelle Text ist eine eigene Formulierung, keine Übernahme aus den Originalarbeiten.

Medizinische Prüfung: Dr. med. Anna Reuter, Fachärztin für Innere Medizin, 28. April 2026.