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155 redaktionelle Texte über 25 Themen. Jeder ist mit den Belege verknüpft, auf denen er beruht.

Besser schlafen ab 60: Was regelmäßige Bewegung für die Nacht leistet
Regelmäßiges Training verbessert bei Älteren mit Schlafproblemen messbar das Einschlafen und die Schlafeffizienz. Entscheidend ist, dass Sie mindestens acht Wochen dranbleiben.

Biologisches Alter testen lassen? Sechs Fragen vor dem Kauf
Ein Test auf biologisches Alter liefert eine Schätzung, keine Diagnose. Diese sechs Fragen helfen, Angebote einzuordnen – vom Speicheltest bis zur Frage, ab wann eine Abweichung zählt.

Wie tief soll der Blutdruck sein? Zielwerte nach Alter und Vorgeschichte
Europäische Leitlinien nennen für Behandelte 120 bis 129 mmHg als oberen Wert – und eine Metaanalyse spricht auch ab 75 für ein Ziel unter 130. Was für wen gilt und was ein Belastungstest zusätzlich verrät.

Grübeln statt schlafen: Was Sorgen und Zufriedenheit mit Ihrer Nacht zu tun haben
Wer mit seinem Leben zufriedener ist, schläft im Alter meist besser. Ein guter Teil dieses Zusammenhangs läuft über Ängste – das zeigt eine chinesische Studie mit 3.089 Menschen ab 65.

Intervallfasten: Für wen es nicht passt und was Sie vorher klären sollten
Wer blutzuckersenkende Medikamente nimmt, sollte Intervallfasten nur nach ärztlicher Rücksprache beginnen. Was die Studien zu Schichtarbeit, Nährstoffen und Psyche zeigen – und was Mäuse nicht beweisen.

Intrinsische Kapazität: Fünf Fähigkeiten, die mehr über Ihr Altern verraten als eine Zahl
Wie gut Sie denken, sich bewegen, sehen und hören, wie es Ihnen seelisch geht und wie viel Energie Sie haben, beschreibt Ihr Altern konkreter als ein Testergebnis. Eine Uhr, die auf genau diese fünf Bereiche trainiert wurde, sagte die Sterblichkeit besser voraus als ältere epigenetische Uhren.

Ist sehr niedriges LDL gefährlich? Eine US-Studie eingeordnet
Aus dieser Studie lässt sich das nicht ableiten. Sie zeigt einen statistischen Zusammenhang, aber keinen Grund, eine verordnete Lipidsenkung zu beenden.

Krafttraining im Alter: viel Kraft, wenig Muskelmasse – was realistisch ist
Krafttraining macht ältere Menschen vor allem kräftiger und sicherer auf den Beinen, die Muskelmasse wächst nur wenig. Wie viele Trainingsstunden dafür nötig sind und woran Sie Ihren Fortschritt messen sollten.

Kreatin: Dosierung, Einnahme und für wen es nicht passt
In Studien sind 3 bis 5 Gramm Kreatin-Monohydrat am Tag üblich, der Zeitpunkt spielt kaum eine Rolle. Die wichtigsten Fragen zu Ladephase, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen.

Mittelmeerkost ohne Rotwein: was die neue Leitlinie ändert
Die italienischen Leitlinien zur Mittelmeerkost streichen Alkohol – auch Rotwein – aus den Kernempfehlungen. Der Nutzen fürs Herz hängt an Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Olivenöl, nicht am Glas zum Essen.

Muskeln als Zuckerspeicher: warum Kraft für den Stoffwechsel zählt
Die Skelettmuskulatur nimmt den Großteil des Zuckers auf, den Insulin aus dem Blut holt. Wer Muskeln erhält – gerade beim Abnehmen –, arbeitet an seiner Insulinempfindlichkeit.

Im Krankenhaus Muskeln schützen: Eiweiß, Energie und Bewegung
Bei einem Klinikaufenthalt schwinden Muskeln schnell. Laut einer Übersichtsarbeit von 2025 helfen drei Dinge: genug essen, 1 bis 1,5 Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht und jeden Tag etwas Bewegung.

Niedrige HRV auf der Uhr: Was der Wert über Ihr Herz sagt – und was nicht
Eine niedrige Herzratenvariabilität ist ein Hinweis, keine Diagnose. Zwei Fachübersichten von 2025 nennen die Belege vorläufig und den Zusatznutzen gegenüber bekannten Risikofaktoren begrenzt.

Omega-3 bei Gewicht, Zucker und Fettleber: was Sie realistisch erwarten können
Beim Gewicht und beim Langzeitzucker sind die Effekte am Menschen klein, bei den Blutfetten deutlich besser belegt. Die wichtigsten Fragen und eine Checkliste vor dem Kauf.

Sauna und Demenz: Was die finnische 39-Jahre-Studie zeigt – und was nicht
Wer etwa dreimal pro Woche in die Sauna ging, erkrankte in einer finnischen Kohorte seltener an Demenz. Sehr heiße Saunen über 100 °C schnitten dagegen schlechter ab.

Heiße Nächte, flache Kurve: Wie die Schlafzimmertemperatur Ihre HRV drückt
Über 24 °C im Schlafzimmer sinkt bei Älteren die nächtliche HRV häufiger deutlich ab, der Puls steigt. Mit Thermometer und Wearable prüfen Sie, ob Ihre Nächte zu warm sind.

Von 3.000 auf 7.000 Schritte: ein Acht-Wochen-Plan für Wenig-Aktive
Den größten Gewinn haben Menschen, die bisher wenig gehen: Schon 4.000 bis 4.500 Schritte am Tag brachten in einer großen Kohorte die Hälfte des möglichen Vorteils. So steigern Sie sich in 1.000er-Etappen.

Schritte und Schlafrhythmus: Warum Ihr Stoffwechsel beides zusammen spürt
Wer wenig geht und unregelmäßig schläft, hat die ungünstigsten Stoffwechselwerte. Das zeigt eine Auswertung von knapp 12.000 Erwachsenen mit Bewegungssensor. Mit einem Zwei-Wochen-Protokoll finden Sie Ihren größeren Hebel.

VO2max von der Smartwatch: Wie genau ist der Wert?
Eine Sportuhr kann Ihre Ausdauerfitness brauchbar schätzen: In einer Validierungsstudie lag sie im Schnitt rund 7 Prozent neben dem Laborwert. Für den Trend taugt das, für eine Diagnose nicht.

Warmes Bad statt Training? Was eine Arthrose-Studie über Hitze und Blutdruck zeigt
Bei Menschen mit schwerer Arthrose senkten zwölf Wochen warmer Bäder den Ruheblutdruck etwa so stark wie Intervalltraining. Was die Studie zeigt, für wen sie interessant ist und wo ihre Grenzen liegen.

Eiweiß allein reicht nicht: Warum Protein erst mit Krafttraining wirkt
Mehr Eiweiß ohne Training verändert Muskeln und Kraft im Alter oft kaum messbar. Erst zusammen mit Krafttraining zeigen Studien deutliche Effekte – so setzen Sie beides in zwölf Wochen um.

Intervallfasten: Was ins Essensfenster gehört, damit nichts fehlt
Beim Intervallfasten zählt nicht nur, wann Sie essen, sondern was: Eiweiß, Ballaststoffe und gute Fette gehören in jede Mahlzeit. Sonst drohen Lücken bei Vitaminen, Mineralstoffen und Muskeleiweiß.

Kreatin nach Brustkrebs: Was eine kleine Studie zeigt – und was nicht
Eine Woche Kreatin hat die Muskelkraft von Frauen nach Brustkrebs in einer kleinen Studie nicht verbessert. Über eine längere Einnahme zusammen mit Training sagt das wenig – über zu schnelle Erwartungen dagegen viel.

Ruhepuls und Fitness: Was zwei einfache Werte über Ihr Herz sagen
Ein Ruhepuls um 60 Schläge pro Minute und eine gute Ausdauer gehen in einer großen britischen Kohorte mit weniger Vorhofflimmern und Herzschwäche einher. Beide Werte können Sie selbst beobachten und durch Training beeinflussen.

Wirkt mein Krafttraining? Fünf Tests, die Fortschritt zeigen
Messen Sie den Erfolg Ihres Krafttrainings an Kraft und Alltagsfunktion, nicht am Spiegel. Genau dort zeigen Metaanalysen mit älteren Menschen die deutlichsten Effekte.

Blutdruck beim Belastungstest: Wann ein hoher Wert wirklich zählt
Wie hoch Ihr Blutdruck auf dem Laufband steigt, sagt allein wenig. Aussagekräftig wird er erst im Verhältnis zur Leistung, die Sie dabei erreichen.

Insulinresistenz und Gedächtnis: Was der Stoffwechsel für das Gehirn bedeutet
Ein träger Zuckerstoffwechsel belastet wahrscheinlich auch das Denken – schon vor einem Diabetes. Die Ansatzpunkte sind dieselben wie für das Herz.

LDL-Last über die Jahre: warum der Verlauf mehr zählt als ein Einzelwert
Für Ihre Gefäße zählt nicht nur, wie hoch Ihr LDL heute ist, sondern wie lange es wie hoch war. So rechnen Sie Ihre persönliche LDL-Last aus alten Befunden nach.

Mittelmeerkost im deutschen Alltag: Checkliste für Einkauf und Küche
Mittelmeerkost gelingt auch mit Kohl, Linsen und Äpfeln. Entscheidend sind wenige Grundregeln – diese Checkliste übersetzt sie in Einkauf und Küchenalltag.

Omega-3 für die Stimmung? Was 40 Studien zur bipolaren Störung zeigen
Ein belegter Stimmungsstabilisierer ist Omega-3 nicht. Eine Übersichtsarbeit fand ermutigende und enttäuschende Studien – mit Dosen weit über üblichen Kapseln.

Abnehmen bei Insulinresistenz: Muskel-Typ oder Leber-Typ entscheidet mit
Ob die Insulinresistenz vor allem im Muskel oder in der Leber sitzt, kann beim Abnehmen mitentscheiden. Untersucht wurde das in der randomisierten PERSON-Studie mit 242 Erwachsenen. Beim Muskel-Typ half dort eher eine fettarme Kost mit viel Eiweiß und Ballaststoffen. Beim Leber-Typ half eher eine Kost mit vielen einfach ungesättigten Fetten.

Wie viel trinke ich wirklich? AUDIT-C und PEth-Bluttest im Check
Am ehrlichsten wird Ihre Bilanz mit zwei Werkzeugen zusammen: dem AUDIT-C-Fragebogen und, wenn es einen medizinischen Anlass gibt, dem PEth-Bluttest. Der Test misst den jüngsten Konsum verlässlich. Er ergänzt Ihre Angaben aber nur und fällt kein Urteil.

Schlafdauer und Lebenserwartung: was die Daten wirklich zeigen
Zu wenig Schlaf ist ein Risikofaktor – zu viel aber auch. Warum die Kurve U-förmig verläuft.

Alkohol und Krebs: Welche Krebsarten, ab welcher Menge?
Große Auswertungen von Beobachtungsstudien verbinden Alkohol mit einem höheren Risiko für zehn Krebsarten. Auch wenig Alkohol zählt: In einer Metaanalyse lag das Brustkrebsrisiko schon bei leichtem Konsum um 13 Prozent höher. Am sichersten belegt ist der Zusammenhang für Mund, Rachen und Kehlkopf.

Vorhofflimmern: Warum Alkohol das Herz aus dem Takt bringt
Ja, Herzstolpern kann mit Alkohol zusammenhängen. Für Vorhofflimmern zeigt eine große Metaanalyse keine schützende Menge, sondern ein Risiko, das mit dem Konsum steigt. Wiederkehrendes Stolpern sollten Sie mit einem EKG abklären lassen.

Ausdauer in den Genen? Was Erbanlagen über Ihre Fitness entscheiden – und was nicht
Wahrscheinlich nicht. In großen Kohortenstudien liegen das genetisch schwächste und das stärkste Zehntel nur rund 1,5 ml/kg/min VO2max auseinander. Für Ihre Gesundheit zählt vor allem die Fitness, die Sie tatsächlich haben.

Ballaststoffe ab 50: Was die Dichte auf dem Teller mit Ihrer Beweglichkeit zu tun hat
Möglicherweise ja. In einer US-Kohortenstudie mit 5.388 Erwachsenen ab 50 hatte das Viertel mit der höchsten Ballaststoffdichte ein um 28 Prozent niedrigeres Risiko für neue Bewegungseinschränkungen. Das zeigt einen Zusammenhang, aber keinen Beweis für eine Wirkung.

Senkt Bewegung das LDL? Was eine Hausarzt-Studie zeigt und was nicht
Sehr aktive Hausarztpatienten hatten in einer Querschnittsstudie ein rund 15 % niedrigeres LDL als wenig aktive. Das ist ein relevanter Unterschied. Ob Bewegung ihn verursacht, zeigt die Studie aber nicht. Wenn Ihr Risiko hoch ist, ersetzt Bewegung keine Therapie.

Deep Dive: Schlafarchitektur, HRV und biologisches Altern
Tiefschlafanteil, nächtliche HRV und Aufwachfrequenz – die drei Marker, die mehr sagen als die Gesamtdauer.

Mal 125, mal 150: Was Blutdruckschwankungen über Ihr Herz verraten
Starke Schwankungen sind ein eigenes Warnsignal, unabhängig vom Mittelwert. Der Durchschnitt bleibt trotzdem die wichtigste Größe. Ob eine gezielte Senkung der Schwankung Herzinfarkte verhindert, ist nicht belegt.

VO2max: der am besten belegte Einzelmarker für Lebenserwartung
Kaum ein Laborwert sagt so viel über die kommenden Jahrzehnte aus wie die maximale Sauerstoffaufnahme.

Blutdruck zu Hause messen und übermitteln: Bringt Telemonitoring weniger Herzinfarkte?
Wahrscheinlich lohnt es sich, wenn die Werte in der Behandlung ankommen. In einer großen Registerauswertung kamen Telemonitoring-Nutzer seltener mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzschwäche ins Krankenhaus oder starben daran. Ein Beweis für Ursache und Wirkung ist das nicht.

Sprachassistent oder Roboter-Tier gegen Einsamkeit: Was Angehörige vor dem Kauf prüfen sollten
Ein Gerät kann Ihrer Mutter etwas helfen, wenn es Kontakte ergänzt statt ersetzt. Studien zeigen leichte bis mäßige Besserungen bei Einsamkeit. Am meisten verspricht die Verbindung mit echten Treffen.

Chronischen Stress messen: Was Blutwerte, Fragebögen und Burnout-Tests leisten
Einen einzelnen objektiven Test für chronischen Stress oder ein drohendes Burnout gibt es nicht. Blutwerte und Fragebögen liefern Hinweise. Eine Diagnose ersetzen sie nicht.

Deep Dive: VO2max ab 45 gezielt steigern
Polarisiertes Training, Intervalldosis und warum die Wearable-Schätzung systematisch danebenliegt.

Darm, Muskeln, Gedächtnis: Was die neuen Studien zur Darm-Hirn-Achse wirklich zeigen
Ein Einfluss der Darmflora auf das Gedächtnis im Alter ist plausibel, aber nicht belegt. Die aktuellen Humanstudien zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen. Ein Hype ist das Thema damit nicht, ein gesicherter Befund aber auch nicht.

Dauerstress und Zellalterung: Was die Forschung zeigt und was Sie tun können
Ja, chronischer Stress hängt mit mehreren Kennzeichen der Zellalterung zusammen. Achtsamkeit, Mittelmeerkost und Training verändern in Studien messbare Marker. Ob Sie dadurch gesünder bleiben, ist noch offen.

Ein Glas am Tag gesund? Warum die J-Kurve beim Alkohol wackelt
Nein, so pauschal stimmt das nicht. Die J-Kurve zeigt sich nur bei einigen Erkrankungen. Sie stammt aus Beobachtungsdaten und lässt sich zu großen Teilen durch Verzerrungen erklären.

Einsam oder allein? Warum der Unterschied für Ihre Gesundheit zählt
Wer allein lebt, sich aber nicht einsam fühlt, ist nicht automatisch außer Gefahr. Studien zufolge zählt auch die objektive Isolation, also wenige Kontakte. Sie wirkt anders als das Gefühl der Einsamkeit. Entscheidend ist, ob Sie regelmäßig Menschen sehen. Ein Selbstcheck hilft bei der Einordnung.

Krafttraining ab 50: der unterschätzte Longevity-Faktor
Muskelmasse und Kraft sind unabhängige Prädiktoren für Selbstständigkeit im Alter.

Einsamkeit als Dauerstress: Was sie mit Gefäßen, Herz und Gedächtnis macht
Einsamkeit wirkt nach heutigem Studienstand wie chronischer Stress. Stresshormone und Sympathikus fördern Entzündungen und schaden der Gefäßinnenwand. Über eine schlechtere Durchblutung des Gehirns kann das auch das Gedächtnis belasten. Belegt sind bisher vor allem Zusammenhänge.

Einsamkeit als Sterberisiko: Was die neuen Zahlen aussagen – und was nicht
Einsamkeit geht in neuen Studien mit höherer Sterblichkeit einher. Ob sie so gefährlich ist wie Rauchen, lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten. Absolut beträgt der Abstand 1,6 bis 2,8 Prozentpunkte. Ein Risikomarker, aber keine bewiesene Ursache.

Typ-2-Diabetes, Magen-OP, Parkinson: Wann Sie Ihr Eiweiß besonders im Blick haben sollten
Ja, ein genauerer Blick lohnt sich. In Studien aßen Menschen in allen drei Gruppen oft zu wenig Eiweiß, und ihre Muskelmasse war häufig niedrig. Mit drei Prüfschritten klären Sie Ihre Lage selbst und bereiten das Arztgespräch vor.

Fettleber: Was Mittelmeerkost leistet und warum Alkohol hier anders zählt
Mittelmeerkost kann bei einer Fettleber helfen. Laut Studien senkt sie das Leberfett, verbessert die Leberwerte und bremst die Fibrose. Beim Wein raten Leitlinien dagegen zur Vorsicht und bei fortgeschrittener Erkrankung zum völligen Verzicht.

Deep Dive: Progressive Überlastung ohne Gelenkprobleme
Satzzahl, Intensität und Regeneration für Trainierende jenseits der 45.

Fettleber vorbeugen: Was jede zusätzliche 1.000 Schritte bringen
Mehr Gehen geht mit einem geringeren Risiko für eine Fettleber einher, auch unabhängig vom Gewicht. In einer UK-Biobank-Studie mit 91.031 Teilnehmenden lag das Risiko je 1.000 Schritte um 12 % niedriger. Dass die Schritte die Ursache sind, ist damit nicht bewiesen.

Fettleber und Wein: Warum Alkohol bei Stoffwechselrisiken schwerer wiegt
Wahrscheinlich ja: Wenn Sie eine Fettleber oder Übergewicht haben, ist auch moderates Trinken nach heutigem Studienstand riskanter als bei stoffwechselgesunden Menschen. Alkohol und gestörter Stoffwechsel belasten Leber und Herz auf getrennten Wegen, die sich addieren können.

Ausdauer ab 55: Bremst Fitness, dass sich Krankheiten ansammeln?
Laut großen Beobachtungsstudien ist das wahrscheinlich: Wer ausdauerfit ist, bekommt seltener und später mehrere chronische Krankheiten zugleich. Sicher verhindern lässt sich das nicht, und ein Beweis für Ursache und Wirkung fehlt.

Mediterrane Ernährung: was den Effekt tatsächlich trägt
Nicht das Olivenöl allein – sondern das Muster aus Ballaststoffen, Fettqualität und Verarbeitungsgrad.

Aufstehen, Gehen, Tragen: Krafttraining, das den Alltag trainiert
Den größten Nutzen haben Übungen, die Ihre Alltagsbewegungen nachbilden: vom Stuhl aufstehen, Treppen steigen, Lasten tragen und sich bücken. In einer Meta-Analyse mit 518 älteren Frauen verbesserte Krafttraining das Aufstehen, das Gehtempo und die Oberschenkelkraft.

Zunehmen nach dem Rauchstopp: Ab wie viel Kilo es für Ihre Fitness im Alter zählt
In einer großen US-Langzeitstudie hatten Aufhörer mit bis zu 5 Kilo Zunahme das niedrigere Risiko. Bei mehr als 10 Kilo war ihr Risiko, gebrechlich zu werden, fast doppelt so hoch. Aufhören bleibt trotzdem der wichtigste Schritt. Behalten Sie danach Gewicht und Kraft im Blick.

Hörgerät bei Demenz: Checkliste für Angehörige
Ein Hörtest statt Schätzung, Einstellung beim Akustiker, eine feste Routine, ein Blick auf den Nutzen und verteilte Aufgaben: Das legt eine Interviewstudie mit 45 Beteiligten für den Alltag nahe.

Hörgerät nicht aufschieben: Warum der Zeitpunkt der Versorgung zählt
Nach heutigem Stand spricht vieles dafür, nicht zu warten. In Studien schneiden Menschen, die bald nach der Diagnose ein Hörgerät nutzen, bei Gedächtnis und Stimmung besser ab. Die Daten stammen allerdings überwiegend aus Beobachtungsstudien.

Hörgerät und Gesundheit: Was es für Gedächtnis, Bewegung und Risikofaktoren bringen kann
Ein Hörgerät geht in Studien mit besseren Gedächtniswerten, mehr Bewegung und günstigeren Risikofaktoren einher. Am meisten zeigte sich bei Menschen mit beginnenden geistigen Einbußen und bei denen, die das Gerät durchgehend tragen. Ob das Hörgerät diese Unterschiede verursacht, ist allerdings nicht belegt.

Deep Dive: Ernährungsmuster in Blutwerte übersetzen
Welche Umstellung welchen Marker bewegt – und in welchem Zeitraum.

Schon mit 45 schlechter hören? Warum ein Hörtest in der Lebensmitte zählt
Ja, ein Hörtest kann sich schon vor 60 lohnen, auch wenn Sie nur manchmal nachfragen. Eine Metaanalyse verbindet unbehandelten Hörverlust bei 18- bis 65-Jährigen mit etwas schwächeren Leistungen bei Gedächtnis und Planen. Der Test ist kurz und liefert Ihnen einen Ausgangswert für später.

Training nach HRV steuern: Warum das Wochenmittel mehr zählt als die Tageszahl
Ein niedriger HRV-Wert am Morgen nach einer harten Einheit ist in der Regel kein Grund zur Pause. Studien zeigen, dass die HRV unter Belastung stark einbricht und nach 24 Stunden erst teilweise erholt ist. Entscheiden Sie deshalb nach dem Wochenmittel und der Schwankung innerhalb der Woche, nicht nach der einzelnen Tageszahl.

HRV im Alter verbessern: Kurze Sprints schlagen gemütliches Radeln
Ja, auch im Alter lässt sich die HRV offenbar durch Training noch verbessern. In einer randomisierten Studie mit 68 untrainierten Älteren wirkten zehn 6-Sekunden-Sprints zweimal pro Woche besser als moderates Radeln. Der Abstand ist klein, aber messbar.

Wie viel Protein braucht man ab 50 wirklich?
Die offiziellen Referenzwerte sind für Muskelerhalt im Alter zu niedrig angesetzt.

Insulinresistenz und Krebs: Wie belastbar ist der Zusammenhang?
Wahrscheinlich ja, auch bei Normalgewicht: Übersichtsarbeiten verbinden Insulinresistenz mit einem höheren Risiko für Krebs der Gebärmutterschleimhaut, der Leber und des Darms. Ob die Insulinresistenz diese Krebsarten verursacht, ist noch nicht geklärt.

Deep Dive: Proteinverteilung, Leucin und Timing
Warum die Schwelle pro Mahlzeit wichtiger ist als die Tagessumme.

16:8, Fastentage oder jeden zweiten Tag? Die drei Formen des Intervallfastens im Vergleich
Es gibt drei gängige Formen: zeitbegrenztes Essen mit täglichem Essensfenster, periodisches Fasten mit einzelnen Fastentagen und alternierendes Fasten mit wechselnden Ess- und Fastentagen. Im Alltag unterscheiden sie sich vor allem darin, wie oft das Fasten in Ihre Mahlzeiten eingreift.

Intervallfasten bei Rheuma: Was neun Studien zu Gelenken und Entzündung zeigen
Vielleicht, aber verlässlich belegt ist es nicht. Ein Überblick über neun kleine Studien findet Hinweise auf weniger Krankheitsaktivität und bessere Lebensqualität. Bei den Entzündungswerten sind die Befunde widersprüchlich. Fasten kann die Therapie ergänzen, ersetzt sie aber nicht.

Intervallfasten bei Schichtarbeit: Was es für Blutzucker und Schlaf bringt
Ob ein Essensfenster Schichtarbeitenden beim Blutzucker oder beim Schlaf hilft, ist nicht belegt. Eine Metaanalyse aus sechs randomisierten Studien fand keinen gesicherten Effekt, die Evidenz gilt als „sehr niedrig“. Sie können es trotzdem ausprobieren, sollten aber wieder aufhören, wenn es Sie zusätzlich stresst.

Wie oft, wie schwer, wie lange? Die Trainingsdosis bei Muskelschwund
Als Richtwerte aus gepoolten Studien gelten Gewichte bei 60 bis 80 Prozent Ihres Maximums. Der größte Kraftzuwachs zeigte sich nach etwa 1.043 Trainingsminuten. Bei drei Einheiten à 40 Minuten pro Woche sind das rund 9 Wochen, für besseres Gehen eher 23.

Krafttraining zu Hause mit Gummiband oder per Video: Reicht das?
Für den Einstieg ja: Zwei kleine Studien zeigen messbare Fortschritte durch Training im Wohnzimmer. Ob es genauso viel bringt wie das Fitnessstudio, hat keine der beiden geprüft.

Intervallfasten: Effekt oder Kalorienreduktion?
Kontrollierte Vergleiche zeigen ein nüchterneres Bild als die öffentliche Debatte.

Kreatin zum Krafttraining ab 60: Wie viel Plus an Kraft und Muskeln realistisch ist
Kreatin kann ein Krafttraining ab 60 ergänzen. Der Zusatznutzen ist aber klein. In einer Meta-Analyse hoben Ältere mit Kreatin im Mittel rund 2 kg mehr Maximalgewicht als mit Placebo. Eine große Analyse fand bei Älteren keinen gesicherten Kraftvorteil. Ein Versuch über 3 bis 6 Monate passt vor allem, wenn Sie regelmäßig und fordernd trainieren.

Kreatin fürs Gedächtnis? Wie groß der Effekt wirklich ist
Kreatin kann das Gedächtnis laut Studien allenfalls leicht verbessern. Dieser Befund ist mäßig gesichert. Dass es vor Demenz schützt, zeigt bisher keine Studie am Menschen.

Wasser, Waage, Nieren: Fünf Kreatin-Sorgen im Faktencheck
Kreatin macht nach der Studienlage nicht dick: Im Mittel steigt das Gewicht um knapp ein Kilo, und zwar an fettfreier Masse. Bei empfohlenen Dosen zeigen Übersichten keine durchgängigen Hinweise auf Nieren- oder Leberschäden. Entzündungswerte senkt Kreatin laut einer Meta-Analyse nicht.

Deep Dive: Essensfenster, zirkadiane Rhythmik und Glukose
Warum dieselbe Mahlzeit abends anders wirkt als morgens.

Im Ziel oder nicht? Wenn LDL, Non-HDL und ApoB Verschiedenes sagen
Keinem Wert allein. Die drei Werte messen Verschiedenes. Deshalb ist eine Abweichung selbst ein Befund und kein Messfehler. Welcher Zielwert für Sie zählt, hängt von Ihrer Risikoklasse und Ihren Begleiterkrankungen ab. Das klären Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Lipoprotein(a): Warum ein einziger Bluttest im Leben sinnvoll sein kann
Für viele Erwachsene kann sich eine einmalige Lp(a)-Messung lohnen. Der Wert ist weitgehend erblich festgelegt und erhöht das Herz-Kreislauf-Risiko unabhängig vom LDL. Ein hoher Wert lässt sich bisher nicht mit belegtem Nutzen senken. Er ist aber ein guter Grund, LDL bzw. ApoB und den Blutdruck strenger einzustellen.

Kortison, Magenschutz, Schilddrüsentabletten: Welche Medikamente an den Knochen zehren
Ja, das ist möglich. Kortison ist die häufigste Ursache einer Osteoporose, die als Folge einer Behandlung entsteht. Auch viele Medikamente gleichzeitig gingen in einer deutschen Studie mit geringerer Knochendichte einher. Sprechen Sie das ärztlich an. Setzen Sie nichts selbst ab.

6, 8 oder 10 METs? So lesen Sie das Ergebnis Ihres Belastungstests
Der MET-Wert im Befund gibt Ihre höchste Belastung an, als Vielfaches von 3,5 ml Sauerstoff pro Kilogramm und Minute. Beobachtungsstudien bringen je nach Gruppe Werte ab 6, 8 oder 10 METs mit geringeren Risiken in Verbindung. Leitlinien-Ziele sind das nicht.

HRV verstehen: nützlich, aber oft falsch interpretiert
Die Herzratenvariabilität ist ein Verlaufsmarker – kein Tagesurteil.

Mikrobiom-Test kaufen? Fünf Fragen, bevor Sie eine Stuhlprobe einschicken
Ein Mikrobiom-Test aus dem Internet zeigt, welche Bakterien in Ihrer Probe waren. Was das für Ihre Gesundheit bedeutet, lässt sich nach heutiger Studienlage kaum ablesen. Validierte Grenzwerte fehlen bislang.

Mittagsschlaf ab 60: Wann das Nickerchen hilft und wann es ein Warnsignal ist
Ein täglicher Mittagsschlaf ist kein schlechtes Zeichen. Auffällig sind zwei Muster: gar kein Mittagsschlaf und sehr viel Mittagsschlaf, vor allem nach einer langen oder guten Nacht. Die Daten zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen.

Mittelmeerkost ab 70: Wenn Kauen, Appetit oder das Alleine-Essen im Weg stehen
Ja, Mittelmeerkost lässt sich in vielen Fällen an Kauprobleme, wenig Appetit und einen kleinen Haushalt anpassen. Eine Übersichtsarbeit von 2025 zeigt, wie das gelingen kann: weicher zubereiten, kräftiger würzen, Vorräte nutzen und öfter gemeinsam essen.

Mittelmeerkost plus Bewegung: zwei belegte Hebel, aber kein belegter Bonus
Dass die Kombination mehr bringt als die Summe der Teile, ist bislang nicht belegt. Trotzdem lohnt es sich, mediterran zu essen und sich regelmäßig zu bewegen. Beides ist jeweils für sich gut untersucht.

Deep Dive: HRV-Baselines und was Abweichungen bedeuten
Rolling Averages, Messbedingungen und die Grenzen optischer Sensorik.

Nach dem Rauchstopp: Wann sich Entzündung, Blutfette und Herz erholen
Laut Studien bessern sich erste Laborwerte nach ein bis zwei Wochen und Entzündungsmarker nach etwa 2 bis 12 Wochen. Blutfette und Blutbild folgen nach 3 bis 8 Monaten. Veränderungen am Herzen zeigen sich im EKG erst über Jahre.

Nur der untere Wert ist zu hoch: Muss isolierter diastolischer Bluthochdruck behandelt werden?
Ein unterer Wert ab 80 mmHg ist nicht automatisch harmlos, auch wenn der obere Wert unter 130 mmHg liegt. Eine Metaanalyse aus 51 randomisierten Studien zeigt: Bei diesem Muster senkte eine Blutdrucksenkung das Herz-Kreislauf-Risiko ähnlich stark wie bei anderen Menschen. Ob Sie selbst eine Behandlung brauchen, klären Sie ärztlich.

Fischöl für mehr Kraft? Was Omega-3 für die Muskeln ab 50 bringt – und was nicht
Wenn Sie regelmäßig Krafttraining machen, kann Omega-3 aus Fischöl laut Studien einen kleinen Zusatznutzen für die Muskelkraft bringen. Spürbare Kraftsprünge sind nicht zu erwarten, und es gibt bisher nur wenige Studien dazu.

ApoB statt LDL: der bessere Risikomarker
Warum ein einzelner Wert oft mehr über das kardiovaskuläre Risiko sagt als das gesamte Standardprofil.

Omega-3 in den Wechseljahren: Was EPA und DHA für Gehirn, Schlaf und Stimmung leisten können
Möglicherweise, aber gesichert ist es nicht. Die bisherigen Daten deuten auf einen Nutzen von Omega-3 für das Gehirn hin. Kontrollierte Studien zu den Wechseljahren selbst gibt es aber nur wenige. Dosis und bester Zeitpunkt sind offen.

Herz jung, Leber alt? Warum Ihre Organe unterschiedlich schnell altern
Ein einziges biologisches Alter gibt es nach heutiger Studienlage wohl nicht. In großen Kohortendaten alterten Gehirn, Herz, Nieren und Muskeln meist in jeweils eigenem Tempo. Hier lesen Sie, was das bedeutet und welche Messungen es bisher gibt.

Osteoporose: Warum Schonen den Knochen schadet – und welche Übungen sicher sind
In der Regel nicht. Wer sich aus Angst vor einem Bruch schont, hatte in einer Studie im Schnitt dünnere Knochen. Angepasstes Training ging in einer kleinen Pilotstudie mit einer höheren Knochendichte einher. Wichtig sind ein sicherer Einstieg, eine langsame Steigerung und Übungen, die Stürzen vorbeugen.

Tablette, Infusion oder Spritze? Wie sich Osteoporose-Medikamente unterscheiden
Osteoporose-Medikamente bremsen entweder den Knochenabbau oder bauen Knochen auf. Für Ihre Wahl zählt auch, was nach dem Ende passiert: Zoledronat wirkt lange nach, Denosumab lässt rasch nach, Aufbaumittel brauchen eine Anschlussbehandlung.

Osteoporose aus dem Augenfoto? Was neue Risikomarker für die Knochen taugen
Nein, einen einfacheren Ersatz für die Knochendichtemessung gibt es bisher nicht. Netzhautalter, Körperform-Index und Blutmarker hängen in Studien mit der Knochendichte zusammen. Betroffene erkennen sie aber nicht zuverlässig genug.