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155 redaktionelle Texte über 25 Themen. Jeder ist mit den Belege verknüpft, auf denen er beruht.

Chronischen Stress messen: Was Blutwerte, Fragebögen und Burnout-Tests leisten
Einen einzelnen objektiven Test für chronischen Stress oder ein drohendes Burnout gibt es nicht. Blutwerte und Fragebögen liefern Hinweise. Eine Diagnose ersetzen sie nicht.

Dauerstress und Zellalterung: Was die Forschung zeigt und was Sie tun können
Ja, chronischer Stress hängt mit mehreren Kennzeichen der Zellalterung zusammen. Achtsamkeit, Mittelmeerkost und Training verändern in Studien messbare Marker. Ob Sie dadurch gesünder bleiben, ist noch offen.

Ehrenamt, Arbeit, Nachbarschaft: Wie soziale Teilhabe Stressfolgen im Alter abfedert
Ja, aber nur zum Teil. In einer US-Langzeitstudie mit 14.537 älteren Menschen hing eine hohe körperliche Stresslast über rund zehn Jahre mit schlechterem Altern zusammen. Wer arbeitete, sich ehrenamtlich engagierte und sein Wohnumfeld als sicher empfand, glich davon in der Analyse etwa 12 % aus. Teilhabe ist damit ein Baustein. Ein Schutzschild ist sie nicht.

Stress macht das Blut gerinnungsfreudiger? Eine kleine Laborstudie eingeordnet
Kurz gesagt: Akuter Stress kann die Gerinnung im Labor messbar verändern. Gezeigt hat das eine Studie mit nur acht gesunden jungen Männern. Ob dadurch mehr Gerinnsel entstehen, hat sie nicht geprüft. Für Alarm reicht der Befund nicht.

Vor der Operation: Warum Ihr Stresslevel fürs Herz zählt – und was Sie ansprechen können
Ja, starke psychische Belastung vor einer planbaren Operation ging in Beobachtungsdaten mit mehr Herz-Kreislauf-Komplikationen einher. Ob gezielter Stressabbau davor schützt, ist nicht geprüft. Sprechen Sie Ihre Belastung im Vorgespräch offen an.