Alle Beiträge
155 redaktionelle Texte über 25 Themen. Jeder ist mit den Belege verknüpft, auf denen er beruht.

Sprachassistent oder Roboter-Tier gegen Einsamkeit: Was Angehörige vor dem Kauf prüfen sollten
Ein Gerät kann Ihrer Mutter etwas helfen, wenn es Kontakte ergänzt statt ersetzt. Studien zeigen leichte bis mäßige Besserungen bei Einsamkeit. Am meisten verspricht die Verbindung mit echten Treffen.

Einsam oder allein? Warum der Unterschied für Ihre Gesundheit zählt
Wer allein lebt, sich aber nicht einsam fühlt, ist nicht automatisch außer Gefahr. Studien zufolge zählt auch die objektive Isolation, also wenige Kontakte. Sie wirkt anders als das Gefühl der Einsamkeit. Entscheidend ist, ob Sie regelmäßig Menschen sehen. Ein Selbstcheck hilft bei der Einordnung.

Einsamkeit als Dauerstress: Was sie mit Gefäßen, Herz und Gedächtnis macht
Einsamkeit wirkt nach heutigem Studienstand wie chronischer Stress. Stresshormone und Sympathikus fördern Entzündungen und schaden der Gefäßinnenwand. Über eine schlechtere Durchblutung des Gehirns kann das auch das Gedächtnis belasten. Belegt sind bisher vor allem Zusammenhänge.

Einsamkeit als Sterberisiko: Was die neuen Zahlen aussagen – und was nicht
Einsamkeit geht in neuen Studien mit höherer Sterblichkeit einher. Ob sie so gefährlich ist wie Rauchen, lässt sich aus diesen Daten nicht ableiten. Absolut beträgt der Abstand 1,6 bis 2,8 Prozentpunkte. Ein Risikomarker, aber keine bewiesene Ursache.

Einsamkeit ab 60: Was wirklich hilft – und was eher nicht
Am besten belegt sind Angebote, bei denen Sie regelmäßig mit anderen etwas tun: Gruppentreffen, Teilhabeprogramme und psychologische Angebote mit Gruppenanteil. Reine Kontaktvermittlung, Apps im Alleingang und Gesprächsroboter zeigten in Studien wenig Wirkung. Beginnen Sie mit einer festen Gruppe und prüfen Sie nach einigen Wochen, ob sie Ihnen hilft.