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155 redaktionelle Texte über 25 Themen. Jeder ist mit den Belege verknüpft, auf denen er beruht.

Hörgerät bei Demenz: Checkliste für Angehörige
Ein Hörtest statt Schätzung, Einstellung beim Akustiker, eine feste Routine, ein Blick auf den Nutzen und verteilte Aufgaben: Das legt eine Interviewstudie mit 45 Beteiligten für den Alltag nahe.

Hörgerät nicht aufschieben: Warum der Zeitpunkt der Versorgung zählt
Nach heutigem Stand spricht vieles dafür, nicht zu warten. In Studien schneiden Menschen, die bald nach der Diagnose ein Hörgerät nutzen, bei Gedächtnis und Stimmung besser ab. Die Daten stammen allerdings überwiegend aus Beobachtungsstudien.

Hörgerät und Gesundheit: Was es für Gedächtnis, Bewegung und Risikofaktoren bringen kann
Ein Hörgerät geht in Studien mit besseren Gedächtniswerten, mehr Bewegung und günstigeren Risikofaktoren einher. Am meisten zeigte sich bei Menschen mit beginnenden geistigen Einbußen und bei denen, die das Gerät durchgehend tragen. Ob das Hörgerät diese Unterschiede verursacht, ist allerdings nicht belegt.

Schon mit 45 schlechter hören? Warum ein Hörtest in der Lebensmitte zählt
Ja, ein Hörtest kann sich schon vor 60 lohnen, auch wenn Sie nur manchmal nachfragen. Eine Metaanalyse verbindet unbehandelten Hörverlust bei 18- bis 65-Jährigen mit etwas schwächeren Leistungen bei Gedächtnis und Planen. Der Test ist kurz und liefert Ihnen einen Ausgangswert für später.

Schwerhörigkeit und Demenz: Risikofaktor, Frühzeichen oder beides?
Ja, in Studien geht schlechtes Hören mit einem höheren Demenzrisiko einher, je nach Auswertung um etwa 40 bis 70 Prozent. Dass Hörverlust Demenz verursacht, ist damit nicht bewiesen. Wahrscheinlich ist er beides: ein möglicher Risikofaktor und ein frühes Warnzeichen.