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Fettleber: Was Mittelmeerkost leistet und warum Alkohol hier anders zählt

Mittelmeerkost kann bei einer Fettleber helfen. Laut Studien senkt sie das Leberfett, verbessert die Leberwerte und bremst die Fibrose. Beim Wein raten Leitlinien dagegen zur Vorsicht und bei fortgeschrittener Erkrankung zum völligen Verzicht.

Mittelmeerkost kann bei einer Fettleber helfen, beim Wein ist dagegen Zurückhaltung angebracht. Das zeigt eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025. Sie stützt sich auf randomisierte Studien und auf prospektive Kohortenstudien. Diese Studien zeigen: Wer sich eng an die Mittelmeerkost hält, hat weniger Leberfett und bessere Leberwerte. Außerdem schreitet die Fibrose langsamer voran. Beim Alkohol raten neuere Leitlinien bei fortgeschrittener Lebererkrankung zum völligen Verzicht. Schon in frühen Stadien mahnen sie zur Vorsicht. Ob ein gelegentliches Glas für Sie vertretbar ist, klären Sie am besten ärztlich.

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Kernaussagen — auch ohne Abo

  • MASLD ist laut einer Übersichtsarbeit von 2025 weltweit die häufigste chronische Lebererkrankung und geht mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko einher.
  • Randomisierte Studien und Kohorten zeigen: Hohe Treue zur Mittelmeerkost senkt das Leberfett, verbessert die Leberwerte und bremst die Fibrose.
  • Leitlinien empfehlen Mittelmeerkost zusammen mit Bewegung zur Vorbeugung und Behandlung.
  • Alkohol, Bauchfett, Leberverfettung und Stoffwechselstörung wirken laut wachsender Datenlage schädlich zusammen.
  • Bei fortgeschrittener Lebererkrankung raten Leitlinien zum völligen Verzicht auf Alkohol, in frühen Stadien zur Vorsicht. Diese Empfehlungen beruhen überwiegend auf Beobachtungsdaten.

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Belege (1)

Open-Access-Publikationen mit offener Lizenz, direkt verlinkt.

The Role of the Mediterranean Diet and Alcohol Consumption in Chronic Liver Disease Prevention: A Narrative Review

●●●○○ Medicina (Kaunas, Lithuania)·2025· 2 Zitationen· cc by Original ↗
Abstract

The traditional Mediterranean Diet (MedDiet) has consistently demonstrated robust benefits in reducing cardiovascular, metabolic, and oncologic risks. Its high content of anti-inflammatory and antioxidant compounds, particularly (poly)phenols, underscores why this dietary pattern has been extensively researched and widely adopted for managing various metabolic conditions. This article aims to conduct a narrative review of the association between the MedDiet (and its debated alcohol consumption pattern) and a reduced risk of liver disease, with a specific focus on the potential preventive role of the MedDiet on Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease (MASLD), which is now the most prevalent chronic liver disease globally. To carry out this review, relevant articles were searched on PubMed and other databases. The evidence found contributed to identifying the gaps in knowledge and allowed for the main findings to be summarized. Available randomized controlled trials and prospective cohort studies consistently support the hypothesis that high adherence to the MedDiet effectively reduces hepatic fat content, improves liver enzyme levels, and mitigates fibrosis progression. Crucially, this dietary pattern simultaneously addresses the significantly high cardiovascular risk inherent in MASLD. Historically, low-to-moderate alcohol intake, particularly moderate red wine with meals, was assumed to be a beneficial component of the MedDiet. While some observational studi

Quellen aus Europe PMC, ausschließlich CC0, CC BY oder CC BY-SA. Der redaktionelle Text ist eine eigene Formulierung, keine Übernahme aus den Originalarbeiten.

Medizinische Prüfung: Dr. med. Anna Reuter, Fachärztin für Innere Medizin, 20. Juli 2026.