Alkohol
Ist ein Glas am Abend gesund? Was große Studien zu Alkohol und Lebenserwartung zeigen.

Wie viel trinke ich wirklich? AUDIT-C und PEth-Bluttest im Check
Am ehrlichsten wird Ihre Bilanz mit zwei Werkzeugen zusammen: dem AUDIT-C-Fragebogen und, wenn es einen medizinischen Anlass gibt, dem PEth-Bluttest. Der Test misst den jüngsten Konsum verlässlich. Er ergänzt Ihre Angaben aber nur und fällt kein Urteil.

Alkohol und Krebs: Welche Krebsarten, ab welcher Menge?
Große Auswertungen von Beobachtungsstudien verbinden Alkohol mit einem höheren Risiko für zehn Krebsarten. Auch wenig Alkohol zählt: In einer Metaanalyse lag das Brustkrebsrisiko schon bei leichtem Konsum um 13 Prozent höher. Am sichersten belegt ist der Zusammenhang für Mund, Rachen und Kehlkopf.

Vorhofflimmern: Warum Alkohol das Herz aus dem Takt bringt
Ja, Herzstolpern kann mit Alkohol zusammenhängen. Für Vorhofflimmern zeigt eine große Metaanalyse keine schützende Menge, sondern ein Risiko, das mit dem Konsum steigt. Wiederkehrendes Stolpern sollten Sie mit einem EKG abklären lassen.

Ein Glas am Tag gesund? Warum die J-Kurve beim Alkohol wackelt
Nein, so pauschal stimmt das nicht. Die J-Kurve zeigt sich nur bei einigen Erkrankungen. Sie stammt aus Beobachtungsdaten und lässt sich zu großen Teilen durch Verzerrungen erklären.

Fettleber und Wein: Warum Alkohol bei Stoffwechselrisiken schwerer wiegt
Wahrscheinlich ja: Wenn Sie eine Fettleber oder Übergewicht haben, ist auch moderates Trinken nach heutigem Studienstand riskanter als bei stoffwechselgesunden Menschen. Alkohol und gestörter Stoffwechsel belasten Leber und Herz auf getrennten Wegen, die sich addieren können.
Auch: Alkoholkonsum, Wein, Bier, trinken