Gleichgewicht & Stürze
Stürze vermeiden: welches Training das Gleichgewicht ab 60 messbar verbessert.

Stolpern üben, um nicht zu fallen: Wie reaktives Gleichgewichtstraining funktioniert
Beim Perturbationstraining stört ein Laufband Ihren Schritt ohne Vorwarnung. So üben Sie, Ausrutscher und Stolperer abzufangen. Ein sinnvolles Programm passt die Intensität an, sichert Sie und übt mehrere Störrichtungen. Eine Übersicht über 36 Forschungsprojekte zeigt aber: Einen festen Standard gibt es noch nicht.

Angst vor dem Sturz: Training stärkt das Zutrauen, aber nicht automatisch die Sorge
Nur zum Teil. Laut einer Meta-Analyse aus 18 randomisierten Studien stärken digitale Bewegungsprogramme deutlich das Zutrauen, sich sicher zu bewegen. Die gefühlte Sorge vor einem Sturz sank darin aber nicht messbar.

Sturzprävention per App oder Exergame: Checkliste, bevor Sie loslegen
In Studien senkten Bewegungsspiele am Bildschirm die Zahl der Menschen, die stürzen. Die Gewissheit dafür ist mittel. Für Apps und Online-Beratung sind die Daten dünner. Ein gutes Angebot erkennen Sie an fünf Merkmalen.

Tai Chi gegen Stürze: Was die Studien für gesunde Ältere zeigen
Nach aktueller Studienlage ist Tai Chi mehr als sanfte Gymnastik. Eine Meta-Analyse aus 21 randomisierten Studien fand bei gesunden Älteren besseres Gleichgewicht und ein geringeres Sturzrisiko. Verglichen wurde allerdings nur mit Gruppen, die gar nicht trainierten.

Der Muskel, der Sie aufrecht hält: Warum die Wade beim Gleichgewicht zählt
Im Stand hält vor allem die Wade Sie im Lot, besonders der tief liegende Schollenmuskel (Soleus). Mit dem Alter wird die Achillessehne weniger steif. Kraft baut sich langsamer auf, und Reflexe setzen später ein. Deshalb werden viele Menschen wackliger.
Auch: Sturz, Sturzprävention, Balance, Gleichgewichtstraining