Stoffwechsel
Blutzucker, Insulin und Energiehaushalt - der Stoffwechsel als Früh-Indikator des Alterns.

Intervallfasten: Für wen es nicht passt und was Sie vorher klären sollten
Wer blutzuckersenkende Medikamente nimmt, sollte Intervallfasten nur nach ärztlicher Rücksprache beginnen. Was die Studien zu Schichtarbeit, Nährstoffen und Psyche zeigen – und was Mäuse nicht beweisen.

Muskeln als Zuckerspeicher: warum Kraft für den Stoffwechsel zählt
Die Skelettmuskulatur nimmt den Großteil des Zuckers auf, den Insulin aus dem Blut holt. Wer Muskeln erhält – gerade beim Abnehmen –, arbeitet an seiner Insulinempfindlichkeit.

Intervallfasten: Was ins Essensfenster gehört, damit nichts fehlt
Beim Intervallfasten zählt nicht nur, wann Sie essen, sondern was: Eiweiß, Ballaststoffe und gute Fette gehören in jede Mahlzeit. Sonst drohen Lücken bei Vitaminen, Mineralstoffen und Muskeleiweiß.

Insulinresistenz und Gedächtnis: Was der Stoffwechsel für das Gehirn bedeutet
Ein träger Zuckerstoffwechsel belastet wahrscheinlich auch das Denken – schon vor einem Diabetes. Die Ansatzpunkte sind dieselben wie für das Herz.

Abnehmen bei Insulinresistenz: Muskel-Typ oder Leber-Typ entscheidet mit
Ob die Insulinresistenz vor allem im Muskel oder in der Leber sitzt, kann beim Abnehmen mitentscheiden. Untersucht wurde das in der randomisierten PERSON-Studie mit 242 Erwachsenen. Beim Muskel-Typ half dort eher eine fettarme Kost mit viel Eiweiß und Ballaststoffen. Beim Leber-Typ half eher eine Kost mit vielen einfach ungesättigten Fetten.

Insulinresistenz und Krebs: Wie belastbar ist der Zusammenhang?
Wahrscheinlich ja, auch bei Normalgewicht: Übersichtsarbeiten verbinden Insulinresistenz mit einem höheren Risiko für Krebs der Gebärmutterschleimhaut, der Leber und des Darms. Ob die Insulinresistenz diese Krebsarten verursacht, ist noch nicht geklärt.

16:8, Fastentage oder jeden zweiten Tag? Die drei Formen des Intervallfastens im Vergleich
Es gibt drei gängige Formen: zeitbegrenztes Essen mit täglichem Essensfenster, periodisches Fasten mit einzelnen Fastentagen und alternierendes Fasten mit wechselnden Ess- und Fastentagen. Im Alltag unterscheiden sie sich vor allem darin, wie oft das Fasten in Ihre Mahlzeiten eingreift.

Intervallfasten bei Rheuma: Was neun Studien zu Gelenken und Entzündung zeigen
Vielleicht, aber verlässlich belegt ist es nicht. Ein Überblick über neun kleine Studien findet Hinweise auf weniger Krankheitsaktivität und bessere Lebensqualität. Bei den Entzündungswerten sind die Befunde widersprüchlich. Fasten kann die Therapie ergänzen, ersetzt sie aber nicht.

Intervallfasten bei Schichtarbeit: Was es für Blutzucker und Schlaf bringt
Ob ein Essensfenster Schichtarbeitenden beim Blutzucker oder beim Schlaf hilft, ist nicht belegt. Eine Metaanalyse aus sechs randomisierten Studien fand keinen gesicherten Effekt, die Evidenz gilt als „sehr niedrig“. Sie können es trotzdem ausprobieren, sollten aber wieder aufhören, wenn es Sie zusätzlich stresst.

Intervallfasten: Effekt oder Kalorienreduktion?
Kontrollierte Vergleiche zeigen ein nüchterneres Bild als die öffentliche Debatte.

Deep Dive: Essensfenster, zirkadiane Rhythmik und Glukose
Warum dieselbe Mahlzeit abends anders wirkt als morgens.

HbA1c und Insulinresistenz: früher hinsehen
Der Stoffwechsel verändert sich Jahre bevor Standardwerte auffällig werden.

Deep Dive: Glukosevariabilität statt Momentaufnahme
Was kontinuierliches Glukosemonitoring zeigt – und wo es überinterpretiert wird.

TyG-Index: Insulinresistenz aus zwei Routinewerten abschätzen
Teilweise ja: Aus Nüchtern-Triglyzeriden und Nüchternglukose lässt sich der TyG-Index berechnen. Er kann auf eine Insulinresistenz hinweisen, auch wenn der HbA1c noch unauffällig ist. Eine Diagnose ersetzt er nicht.
Auch: Metabolismus, Blutzucker, Insulin